Am N-IX besteht kein Peering-Zwang. Für den öffentlichen Bereich wurde eine minimale AUP (acceptable use policy) erarbeitet. Prinzipiell kann jeder Teilnehmer seine Partner selbst aussuchen und so flexibel agieren. Um den Nutzen der Plattform zu maximieren bietet sich natürlich Peering mit möglichst vielen Beteiligten an.
Es ist für ISPs auch möglich, über den N-IX Transit-/Backup-Bandbreiten zu kaufen bzw. verkaufen, allerdings wird dazu die Verwendung eines privaten VLANs empfohlen. Ebenso bieten sich Partnerschaften bzw. Backup-Transit zwischen ISPs an, sodass keiner teuere WAN-Leitungen für Backup-Zwecke vorhalten muss. Somit profitieren gleich zwei Teilnehmer voneinander und sparen effektiv direkte Kosten ein.
Es gibt eine AUP, nach der sich alle Teilnehmer richten müssen und im Falle eines Verstoßes damit rechnen müssen, daß der Port bis zur Behebung des Fehlers abgeschalten wird. Es wird angeraten, daß für einen Teilnehmer die N-IX Infrastruktur nicht zum single-Point-of-Failure wird. Ein Ersatzweg über andere Strukturen wird weiterhin stark empfohlen. Wir arbeiten jedoch daran, daß die Plattform durch Höchstverfügbarkeit im Design keine Ausfallzeiten bei den Teilnehmern erzeugt.